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Trailer æ Water Music PDF by Ì T. Coraghessan Boyle Another great book by Boyle It reminded me of every book you ever read seriously it had an element of all A little Dickens, Conrad, Twain an Odyssey Some Shakespeare I am completely amazed at the talents of this guy And this was his first book Still can t believe his command of the language and syntax Yikes es ist lange her, dass ich ein buch gelesen habe, das mich nach beenden der letzten seite wirklich sprachlos dasitzen hat lassen, bevor ich realisieren konnte, dass diese reise nun tats chlich zu ende ist und nur noch die r ckschau eine option ist.
und was f r eine r ckschau das im fall des debutromans von t.
c.
boyle ist wie in einer gigantischen klammer, die er anhand von zwei sehr unterschiedlichen hauptfiguren aufmacht, umfasst er zwei afrikaexpeditionen ein satirisch realistisches sitten und gesellschaftsgem lde von london und kleinen teilen schottlands an der schwelle des neunzehnten jahrhunderts und mehrere als portraits eingeflochtene schicksale, die sich in die am ende nachvollziehbar verflochtenen beiden anti helden eingliedern ohne sie nur zu st tzen, sondern wie im zeitstrom auf das stimmigste eingeflochtene ikonen im sinne von fenster sind, welche die zeit in der der roman angesiedelt ist, noch greifbarer machen greifbar ist in diesem buch fast alles auch wenn man doch vieles davon lieber nicht ber hren oder ihm auch nur nahekommen wollte daher ist man an vielen stellen doch sehr froh, dass es die haupt und nebenfiguren sind, die damit zu tun bekommen, und man selbst in doch bequemer zivilisation sitzt und in aller ruhe all das unfassbare lesen kann, was da beschrieben wird.
bei aller drastik der ereignisse, die nahezu auf jeder seite geschildert werden, ist es der spr hende humor und der herrliche witz, der das buch auch sehr gut tr gt boyle spielt unglaublich gekonnt mit spannung, erwartungen und dem aufbau einer bewegung, die in ihrem mitreissenden flu keine r cksicht auf schicklichkeiten oder heute bliche moralische konventionen nehmen kann und baut so die erinnerung an eine epoche auf, in der das leben noch deutlich lauter, kontrastreicher und gnadenloser war als wir das heute uns auch nur ansatzweise vorstellen k nnen.
ich habe bei keinem buch so fr h gewusst, dass es 5 sterne werden schon nach 20% , und bis zum ende zweifelte ich keine sekunde daran, w rde sogar noch ein hinzuf gen, wenn das ginge.
eindeutige leseempfehlung f r jede n, der was erleben m chte.
Dieser Roman Erz Hlt Von Den Zwei Westafrika Expeditionen Des Schottischen Entdeckers Mungo Park, Der Sich UmAuf Die Suche Nach Dem Niger Machte, Beide Male In Begleitung Eines Ehemaligen Sklaven Und Butlers Zugleich Ist Wassermusik Die Geschichte Eines Londoner Trunkenbolds Und Trickbetr Gers Namens Ned Rise Und Von Parks Geliebter Und Sp Tere Frau Ailie Anderson, Die In Schottland Auf Die R Ckkehr Des Weltenbummlers Wartet Pers nliche Befangenheitserkl rungEin ehrliches Gest ndnis vorneweg, ohne Verabredung zur gemeinsamen Lekt re w re dieses Meisterwerk postmoderner Erz hlkunst nach etwa einem Drittel mindestens im Auf Pause Regal gelandet Auch wenn mir die verfolgte sthetik einigerma en klar war, so raubte mir die Verspieltheit dieser neoklassischen Romanarbeit mit ihrer Jungen Wilden Pose oder respektlosen enfant terrible attit de beim Umgang mit traditionellem Ausgangsmaterial so ziemlich den letzten Nerv Zu diesem Zeitpunkt konnte T.
C Boyle beim Deb troman immerhin zugute halten, dass er mit drei Gattungen, die den Literaturmarkt oder die Kritik zuvor bis zum Gehtnichtmehr dominiert hatten, ziemlich krass ins Gericht ging Mit einem berma von Handlung und oft selbst verschuldetem Leid, das keinerlei Identifikation mit dem Personal zul sst, streckt Boyle zugleich den handlungsarmen Formalisten und Wortjongleuren der Joyce Nachfolger als auch der Mitleidsprosa und dem Sozialkitsch die Zunge raus Oder auch den nackten Arsch hin wie Mungo bei erster Gelegenheit dem Ali.
Das Dauerfeuer anachronistischer Superlative nimmt zudem die Schundschreiber aufs Korn und rgert die sensiblen Wortakrobaten noch mehr Andererseits ist ein Overkill von Handlung bis zum Abwinken fast schon wieder ein Pl doyer f r jene Autoren, die 200 Seiten am St ck auf die Wiese hinterm Haus gucken und neben der Betrachtung ihrer wertvollen Innenwelt nicht mehr als 1 Flugzeug samt abrei enden Kondenstreifen, die ihren Teppich ausklopfende Nachbarin und zwei Bienchen und eventuell zugeh rige Bl mchen zu Papier bringen F nfunddrei ig Jahre sp ter machen die Segnungen des Internet und die Diktatur der politisch korrekten Sittenw chter das Werk zu einem historisch gewordenen Ereignis Der Einfluss beider Faktoren auf die aktuelle Lesepraxis l sst sich am Beispiel von Fatimas M stung illustrieren, eine Szene, die Lesern, die nicht rechtzeitig ihr Empathielevel mit dem kompletten Personal auf null gestellt haben, sicherlich sehr nahe gehen wird Der einschl gig vorbelastete Internet User kann die Szene mit den acht alten M nnern, die sich zur Erstm stung des M dchen einen runterholen als Feeder Bukkake rubrizieren und sich dabei denken vermutlich wird auch in dieser Gattung jede Stunde mehr hochgeladen als sich ein Einzelner binnen eines Jahres ansehen kann, aber damals war das sicherlicher skandal s.
W rde Wassermusik heute als j ngster Streich von Boyle auf den Markt kommen, gen gte vermutlich schon das Ger cht des Beginn von Fatimas Aufr stung zur ultimativen W stensch nheit, um mindestens eine Million Leute zu einem Shitstorm motivieren, die nicht mal in der Lage w ren, die paar Seiten bis dahin zu bew ltigen Entsprechende Debatten in Feuilletons inklusive Wir Leser von heute sind heute gleicherma en versauter und tugendhafter Haben Altersgrenzen im Kopf, die zum Zeitpunkt der angenommenen Handlung keine G ltigkeit hatten, allerdings h tten sich die meisten Menschen jener ra nie so benommen, wie sie von Boyle gezeichnet werden Auch wenn sich der Meister in Sachen psychologischer Tiefe auf das g ngige Ma des ausgehenden 18 Jahrhunderts zur ck fallen l sst Aber eben, um ein Beispiel aus der Musik zu nehmen, nicht einfach eine Art Neoklassik f r ein erz hlerisches Steichorchester komponiert, sondern gnadenlos E Gitarren und Synthiekaskaden dazwischen mixt und den Einsatz der Anachronismen massiv steigert Anfangs schnauft Neds Mentor Barrenboyne vor dem Duell wie eine Lokomotive Die erste berhaupt f hrt knapp 30 Jahre sp ter Andererseits gestattet sich Bolye in dem alten Muster Verkn pfungen der Handlungsstr nge, die im realistischen Erz hlen ohnehin nicht mehr m glich w ren, vor denen vermutlich etliche Altmeister der Kolportage zur ck geschreckt w ren view spoiler Etwa wenn Mungos sp terer bersetzer Johnson als Duell Gegner von Barrenboyne die gl ckliche Kindheit Neds beendet Oder wenn Ned w hrend seiner Flucht aufs Land der alten Vettel begegnet, die ihn als S ugling schon seiner Mutter rauben wollte und sich inzwischen seinen Sohn unter den Nagel gerissen hat hide spoiler A literary but compelling book from T.
C Boyle It s his first novel, but worth reading I m enjoying it a lot, but then again, Boyle is one of my favorites I ve enjoyed his use of humor and historical settings in the past Now that I m done with the book, I d have to say that it was a tragic comedy It reminded me of Steinbeck in terms of the tragic nature of the characters and what happens to them It was a great book and I d recommend it to anyone who enjoys literary books I had to have my dictionary handy though, so just know that it contains a lot of esoteric language That s part of the fun of this one though.
A third of the way through I m enjoying the read, but I m still waiting for the hilarious part Finished at last If the Washington Post book reviewer had actually read this book, which I seriously doubt, he would have written a completely different comment Rather than hilarious , I would say Ned Rise s and Mungo Park s adventures crossing Africa were disturbing.
The plot is clever, the presentation spellbinding, the meaning, if any, obscure No one ends up a happy camper afer all that so called hilarity.
Bottom line If I had only one book with me, and this was it, I would read it If I had two, not so much.
Another one from Boyle that was immensely enjoyable funny, witty, bawdy, and sometimes shocking Great writer This book was Boyle s first novel It s basically the story of Mungo Park, the Scottish explorer who was the first European to see the Niger River in Africa During the first 3 4 of the novel, the story switches from Mungo s adventures to the story of Ned Rise a thief, scoundrel, and all round con man in the filthy streets of late 18th century London Although I did really enjoy Mungo s adventures, Ned Rise has to be one of Boyle s most unforgettable characters Just when he thinks he has the world by a string, disaster always seems to hit but he somehow always lands on his feet he even survived his own hanging Boyle s use of the English language is a marvel to behold His vocabulary is never ending and his descriptive narrative is marvelous He can make you feel like you are experiencing a place by just talking about it For example his description of the streets of London during this time period makes you feel as if you are there At this time in history the streets of London were as foul, feculent and disease ridden as a series of interconnected dunghills, twice as dangerous as a battlefield, and as infrequently maintained as the lower cells of an asylum dungeon.
There was pigeonshit Mud, coal dust, ashes, dead cats, dogs, rats, scraps of cloth stained with excrement, and worst of all, open sewers.
Grim shopkeepers trudged out into the roadway to dump their chamberpots, barmen limed the walls outside their establishments to deaden the reek of urine, housekeepers flung buckets of nightsoil from second and third story windows not only was the pedestrian up to his ankles in human waste, he also found himself dodging the airborne clods thrown up by the wheels of passing carriages All in all, another highly entertaining story from Boyle High recommendation.
This book should ve been 200 pages shorter Way too long and not engaging enough The characters and story lines are funny and Boyle is an excellent writer, but he wasn t able to keep the attention over such a long period w this theme.


The sun scorches the sky as if it were newly created, as if it were flexing its muscle, hammering out the first link in a chain of megatonic nuclear events, flaring up with all the confidence of youth and all the promise of eternal combustion Which is to say it is hot Damnably hot And as quiet as the surface of some uninhabitable and forbidden planet And there is nothing new under the sun except some new books Water Music, named after Georg Friedrich H ndel s suite, written in the exotic language and boasting the exotic contents, is itself some sort of music at the same time tragic and burlesque, the novel is a set of adventures and misadventures rolled into one thick volume of fortune.
There is an antihero and antagonist Ned Rise T.
C Boyle has borrowed this character from John Masefield sDead Nedand turned him into a roguish misfit and unsinkable enthusiastic loser Experience has taught Ned Rise a good many things nearly all of them unpleasant One thing it has taught him is to keep his assets liquid Another is to wear a life jacket if you re expecting heavy seas He has also come to understand that the prudent homme des affaires never removes his shoes, keeps one eye propped open in repose, and never under any circumstances allows himself to enter a room with only one door And, of course, there is a hero and protagonist Mungo Park A real historical personage a renowned explorer and traveler seeking fame and glory he glances up from his eggs and drippings to scan the ruddy faces and long noses at the bar, pregnant with his secret, savoring the quiet incubation of his celebrity If they only knew He stifles a sudden impulse to shout it out, dance on the tables, set it to music and sing it to them, emblazon it on great drooping banners like bellying sails But there is nothing in celebrity Right from the beginning of the world man craves the new Man wants the great unknown turned into the great known and one is ready to trade for this anything even one s own life.
Am Anfang habe ich mich sehr ber das Thema von Boyles Roman gefreut, denn Afrika kannte ich literarisch abgebildet so gut wie gar nicht au er Trojanov und Conrad, und die typische episch breite Fabulierkunst von T.
C Boyle war auf den ersten Seiten dieser Geschichte eher ein Vorteil als ein Manko Man roch f rmlich sowohl die afrikanische W ste als auch das dreckstarrende, nach F kalien stinkende London.
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und dann musste es der Autor derma en bertreiben brigens ein Paradefehler von T.
C sodass ich teilweise am Ende des ersten Teils wirklich ein bisschen genervt war Man kann fast von m ndernder Sprache sprechen, hier geben sich bis zum Erbrechen ausufernde Manierismen, methaphernschwangere Beschreibungen und einige b se Anachronismen derart bel die Klinke in die Hand, flankiert von der Beihilfe eines besetzers, der auch gaaanz tief im W rterbuch der fast nie verwendeten abstrusen Synonyme gekramt hat, sodass es mich als Leser manchmal richtig gesch ttelt hatEs ist ein Alptraum Wie der Versuch, den Himalaya auf Rollschuhen zu bezwingen oder den rmelkanal mit einer eisernen Kanone am Bein zu durchschwimmen Mein Lese Mitstreiter Armin nannte es ganz treffend Gewimmel und genau wie ein kleinkindliches Wimmelbilderbuch ist die Geschichte strukturell aufgebaut Die aus dem Ruder gelaufene Erz hlsprache, die Zillionen von Figuren, die diesen Roman bev lkern, die hundert kleinen Handlungsstr nge Es passiert manchmal viel zu viel, sodass sich das Gehirn zu verknoten droht Auch die Beziehungen der Figuren untereinander sind derartig mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb a la man trifft sich im Leben mindestens 6 Mal konzipiert, dass dem Leser bald klar wird Dies ist die 6 Potenz der der Fiktion, die Urmutter des M rchens, das Lehrbuch des Baron von M nchhausen, wenn er denn je eines gehabt h tte.
Odysseus und Kara Ben Nemsi treffen tausendundeine Nacht in Afrika und Oliver Twist in London.
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und dann kann man sich als Leser ganz allm hlich wieder anfreunden mit diesem au erdordentlich schr gen Konzept, man k nnte es auch eine satirische berspitzung des Genres Abenteuerroman bzw m rchen nennen und vermag auch den Witz dahinter ein bisschen zu sch tzen Zum Beispiel meine pers nliche LieblingsFigur Ned Rise, der Auferstehungslazarus mit passendem Namen, den man wie eine r udige Katze mindestens neunzehn Mal totschlagen muss, bis er endlich wirklich die Radieschen von unten sieht und nicht mal dann funktioniert es Oder der zweite Hauptprotagonist Mungo Park, fast ein Odysseus, der aber nicht wie sein griechisches Vorbild mit gewiefter Verschlagenheit brilliert, sondern wie ein tumber Tor mit mehr Gl ck als Verstand durch das Boylsche Abenteuer stolpert und dem letztendlich seine unsagbar dummdreiste d mliche britische Pr potenz in fernen Landen zum Verh ngnis wird Oder Mungos Geliebte und Frau Allie, die irgendwann verst ndlicherweise aus sehr menschlichen Gr nden aus ihrem Penelpoe Komplex ausbricht.
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Ihr seht schon, nahezu alle Haupt und Nebenfiguren sind extrem liebevoll entwickelt, auch jede einzelne auf der afrikanisch maurischen Seite, was eben zwangsl ufig zum oben erw hnten Gewimmel f hrt.
Die bildhafte anachronistische Sprache vers hnte mich dann in einigen Szenen mit ihrem Humor zum Beispiel als ein Arzt die Wiederauferstehung von Ned Rise erlebt W re ein Wunder des Weges gekommen und h tte ihn georfeigt, als er eben ber seinem kleinen Bier und den Keksen sa , er h tte es h chstwahrscheinlich angebr llt und dahin zur ckgejagt, wo es hingeh rte, und falls er erbost genug gewesen w re, ihm auf lateinisch einen kleinen Vortrag ber die empirische Unm glichkeit seiner Existenz gehalten.
Was mich an Boyle in all seinen Werken faziniert, ist die enorme Recherchearbeit des Autors Sehr viel Fachwissen wird punktgenau, realistisch und detailgetreu in den Plot eingewebt, das erstaunt und begeistert mich immer wieder, denn ich wei , wieviel Arbeit so etwas erfordert, und dass sich die meisten Autoren nicht diese M he machen Auch diesmal hat T.
C gute Arbeit geleistet Zuf llig stolperte ich erneut ber den urgrauslichen Guineawurm, dessen Bild ich damals mit 21 Jahren ersch ttert und angewidert in Pschyrembels klinischem W rterbuch betrachtet habe In diesem Lexikon f r Medizinstudenten wird genau beschrieben, wie man den Wurm mit einem Staberl aufwickelt, was auch in der Geschichte detailgetreu thematisiert wird Diesmal stie ich aber erstmals in seinen Werken auch auf einen vermeintlichen Recherchefehler, bin aber ob der St rke Boyles fast geneigt zu glauben, dass er hier m glicherweise mehr wei als ich Die notgeile sterreich ungarische Gr fin wird als eine Base des englischen K nigs dargestellt, was angesichts der Adelsbeziehungen zwischen Habsburgern und Welfen sehr unwahrscheinlich ist Nun aber wieder zur Geschichte Der letzte Teil des Afrikabenteuers und somit die zweite Expedition zum Niger begeisterte mich doch sehr und entsch digte auch f r manche ausufernden Exzesse davor sowohl im Plot, in den Figuren und auch in der Sprache, da einige Szenen, schr ge Kausalit ten und Verbindungen sich erst ganz zum Schluss aufkl ren Das Finale gipfelt sowohl metaphorisch als auch real im zwangsl ufigen Treiben in die Arme der Feinde mit Exitus und Auferstehung Jeder Charakter erntet genau das, was er sie verdient, insofern ist Boyle derart konsequent, dass es eine Freude ist und er tat chlich ein Mitglied einer bergeordneten Gerechtigkeitsliga sein k nnte DFazit Ich bin mit Blut, Schwei , und Tr nen durch Afrika und London gewandert, habe mir Blasen geholt, mich geekelt und mich angestrengt, ich habe viel gelernt, mich abgem ht, ABER DAS ABENTEUER HAT SICH GELOHNT